Häufige Fragen

Wie lange dauert es, bis ich mit einer Besserung meiner Beschwerden rechnen kann?

Wie schnell ein Erfolg eintritt, kann stark variieren. Akute Störungen können oft eher schneller beseitigt werden, lange bestehende Leiden brauchen auch eine längere Heilungszeit. Für einen akuten Verspannungszustand ("Schiefhals") rechnet man etwa mit 1 – 3 Behandlungen. Für Schlafstörungen eher mit 12 Sitzungen, wenn die Probleme länger bestehen. Meist kann man bereits telefonisch eine erste Einschätzung vornehmen, wie viele Sitzungen Sie ungefähr rechnen können.


Tut Akupunktur weh?

Eine gewisse Scheu, sich mit Nadeln behandeln zu lassen, ist verständlich, aber es ist weniger unangenehm, als es vielleicht aussieht! Es gibt einen minimalen "Piks" beim Einstechen der Nadel, aber viel weniger als bei einer Spritze! Dann wird durch sanfte Bewegung der Nadel der Kontakt mit dem Qi, der Lebensenergie, hergestellt, was zu einem kurzzeitigen Ziehen, Drücken oder Kribbeln führen kann, das je nach Krankheit und Punkt mehr oder weniger stark ausgeprägt ist. Es werden stets so wenig Nadeln wie möglich gesetzt. Während die Nadeln ca. 20–30 Minuten wirken, kann man sich bei angenehmer Musik in einem ruhigen Behandlungsraum entspannen.

Ich verwende ausschließlich dünne, allergenfreie Einmalnadeln.


Warum zahlt die gesetzliche Kasse die Akupunktur nicht?

Heilpraktiker sind neben Ärzten die unabhängigen Behandler unseres Gesundheitssystems. D.h. wir können Krankheiten diagnostizieren und behandeln sie auch gleich selber – das ist anders als bei vielen Fachärzten, die etwa Rezepte für Massagen ausstellen (Heilpraktiker arbeiten nicht mit Rezepten, sondern behandeln entsprechend Ihrer Diagnose selber). Leider hat unser Berufsstand mit den gesetzlichen Kassen keinen Behandlungsvertrag. Das heißt, dass diese Kassen unsere Kosten nicht erstatten dürfen, selbst wenn sie es gerne wollen – das ist die gesetzliche Grundlage. Private Kassen erstatten in der Regel gerne, vor allem Akupunktur als nachweislich sehr wirksame Methode wird in mehr als 90% der Fälle übernommen (je nach Vertrag). Erkundigen Sie sich doch bei Interesse nach Zusatzversicherungen, die Heilpraktikerkosten übernehmen – das kann sich lohnen und ist oft gar nicht teuer.